Hamburg hat das strengste Regime Deutschlands: Die BVM kontrolliert über den Fiskal-Wegstreckenzähler. Wir sagen dir ehrlich, was gilt — und liefern dir beides: das § 49-Auftragseingangsbuch aus deinen Fahrten und den Bericht nach dem Hamburger Modell aus deinen TSE-Daten.
Für Mietwagenbetriebe in ganz Hamburg
Damit du genau weißt, woran du bist — ohne Schönfärberei:
Hamburg verlangt — anders als der Rest Deutschlands — auch für Mietwagen einen manipulationssicheren Wegstreckenzähler mit TIM-Signatur, Verschlüsselungskarte der Bundesdruckerei und Datenübertragung. Die übliche Befreiung wird hier nicht mehr erteilt; die TSE-Pflicht ab 2026 ist darüber abgedeckt.
Diese Hardware ist Pflicht — und die Auftragsbuch App ersetzt sie nicht.
Zweierlei: Erstens das § 49-Auftragseingangsbuch (Auftragseingang am Betriebssitz, Weitergabe an den Fahrer) aus deinen Plattform-Exporten. Zweitens den Bericht nach dem Hamburger Modell — die Plausibilitätsrechnung aus deinen TSE-Daten, die die Behörde bei der Prüfung selbst anwendet.
Kläre bei der BVM, welche Nachweise zusammen verlangt werden — beim Auftragsbuch und beim Hamburger-Modell-Bericht stehen wir an deiner Seite.
Der Bericht stellt für jedes deiner Fahrzeuge die tatsächlich gefahrenen Kilometer dem erzielten Umsatz gegenüber — genau die Plausibilitätsrechnung, die Hamburgs Genehmigungsbehörde beim Hamburger Modell anwendet.
Der Wegstreckenzähler deines Fahrzeugs zeichnet manipulationssicher den Kilometerstand bei jedem Schichtbeginn und -ende auf. Damit liegt die echte Gesamtfahrleistung vor — nicht nur die gebuchten Fahrten, sondern jeder gefahrene Kilometer inklusive Leer- und Rückfahrten. Genau diese Gesamtzahl verlangt die Behörde, und nur die TSE liefert sie verlässlich.
Die zentrale Effizienzkennzahl der Behörde.
Anteil der Kilometer mit Fahrgast an Bord — bei Mietwagen wegen der Rückkehrpflicht naturgemäß niedriger als beim Taxi.
Passt der Umsatz zur Schichtzeit der Fahrer?
🚦 Jede Kennzahl wird gegen die Orientierungswerte gespiegelt, mit denen deine Behörde rechnet — als Ampel zur Selbstprüfung: Du siehst deinen Betrieb so, wie die Genehmigungsbehörde ihn sehen würde, bevor die Prüfung kommt.
Ein anonymisiertes Musterbeispiel: je Fahrzeug die echten Gesamtkilometer aus den TSE-Daten, die drei Kennzahlen mit Ampel zur Behördenpraxis, dazu Monatsaufschlüsselung und TSE-Nachweis (DSFinV-TW, § 146a AO). So legst du der Behörde nachvollziehbare Zahlen vor.
📄 Beispielreport öffnen (PDF) PDF · 1 Seite · Musterdaten, keine echten BetriebsdatenWichtig: Der Bericht ist eine Berechnungshilfe auf Basis deiner eigenen Daten — keine Steuer- oder Rechtsberatung und kein Garantiesiegel. Er schafft Transparenz, damit du bei der Konzessionsverlängerung vorbereitet und mit nachvollziehbaren Zahlen auftrittst.
In Hamburg dient der Wegstreckenzähler der Rückkehrpflicht-Kontrolle. Dein § 49-Auftragsbuch ergänzt das um den Auftragseingang am Betriebssitz.
Die gute Nachricht zuerst: Wer sein Auftragsbuch lückenlos führt, hat bei einer Betriebsprüfung genau die Nachweise zur Hand, auf die es ankommt — denn dafür ist es da. Mit der Auftragsbuch App entsteht das beim Import deiner Fahrten automatisch.
Die Rückkehrpflicht (§ 49 Abs. 4 PBefG): Nach jedem Auftrag kehrt dein Mietwagen zum Betriebssitz zurück — oder es liegt bereits ein neuer Folgeauftrag vor (auch über die Uber-/Bolt-App). Beides ist in deinem Auftragsbuch dokumentiert.
Dein Auftragsbuch ist der Nachweis: Der Zeitstempel des Auftragseingangs zeigt schwarz auf weiß, dass ein Folgeauftrag vorlag.
Vom Plattform-Export zum fertigen Auftragsbuch.
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) — Verkehrsgewerbeaufsicht
Zentrale Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde für Mietwagen in ganz Hamburg.
🌐 hamburg.de (Mietwagen-Online-Dienst) · P-Schein über LBV Hamburg
📍 Alter Steinweg 4, 20459 Hamburg
Hinweis: Verlagern Betriebe ihren Sitz ins Umland (z. B. Wedel / Kreis Pinneberg oder Norderstedt), fahren aber faktisch in Hamburg, ist das ein Rückkehrpflicht-Verstoß. Maßgeblich bleibt dein tatsächlicher Betriebssitz.
Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM), Verkehrsgewerbeaufsicht, Alter Steinweg 4, 20459 Hamburg — zentral für ganz Hamburg, der Online-Dienst läuft über hamburg.de. Den P-Schein bekommst du separat über den Landesbetrieb Verkehr (LBV).
Hamburg verlangt — anders als der Rest der Republik — auch für Mietwagen einen manipulationssicheren Fiskal-Wegstreckenzähler (mit TIM-Signatur, Verschlüsselungskarte und Datenübertragung). Die Behörde kann damit Fahrten und Rückkehrpflicht direkt kontrollieren. Diese Hardware ist Pflicht; die Auftragsbuch App ersetzt sie nicht.
Zweierlei: das § 49-Auftragseingangsbuch (Auftragseingang am Betriebssitz, Weitergabe an den Fahrer) aus deinen Uber-, Bolt- und FREENOW-Exporten — und den Bericht nach dem Hamburger Modell, der aus deinen TSE-Daten die Plausibilitätsrechnung der Behörde nachbildet. Welche Nachweise die BVM zusammen sehen will, klärst du am besten direkt dort.
Eine Berechnungshilfe, die für jedes Fahrzeug die echten gefahrenen Kilometer (aus den TSE-Daten des Wegstreckenzählers) dem Umsatz gegenüberstellt — mit Kennzahlen wie Umsatz pro Gesamtkilometer, Besetzt-Quote und Stundenlohn-Abgleich, gespiegelt an den Orientierungswerten der Behörde. So siehst du deinen Betrieb vor der Prüfung so, wie die Genehmigungsbehörde ihn sieht. Keine Steuer- oder Rechtsberatung.
Nein — und in Hamburg schon gar nicht allein. Die Roh-Exporte sind Abrechnungslisten. Die Auftragsbuch App macht daraus das geordnete § 49-Auftragseingangsbuch; den Fiskal-Wegstreckenzähler musst du zusätzlich betreiben.
Hamburg ist ein Sonderfall — die Anforderungen ändern sich. Schreib uns, was die BVM bei dir verlangt (Wegstreckenzähler, Auftragsbuch, Nachweise) — wir nehmen deine Erfahrung auf und helfen dir gezielt weiter.
Lieber ausführlich per E-Mail? Schreib uns direkt:
Wir kennen die Anforderungen der Behörden — und arbeiten ausschließlich mit den offiziellen Vorgaben. Hier kannst du alles selbst nachlesen:
Auftragsbuch ist ein technisches Hilfsmittel zur Aufbereitung deiner Daten und stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Angaben zu Behörde und Auflagen nach öffentlich zugänglichen Quellen (Stand Juni 2026), ohne Gewähr.